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<title>Hey Foxymorphandlemama, That's Me!</title>
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<description>Soziologische Gegenwartsdiagnose zwischen Gemüseschnitzeln und dem großen, grünen Argelanfall!</description>
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<title>WIENER BLUT</title>
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<description><![CDATA[(Rammstein)<br />
<br />
Wann hat eigentlich der letzte DSDS Gewinner wenigstens mal sowas Ähnliches wie ne Karriere gestartet? Dieses glattgeleckte Jungchen mit seinem Pseudocharme im Ärmelshirt? Wohl kaum! Mittlerweile eröffnet der wahrscheinlich Baumärkte in Oer-Erkenschwick. Die komische Trulla aus Staffel 2? Nie wieder gesehen. Und das, was danach kam, kann man schon gar nicht mehr aufzählen. Aber trotzdem sammelt der Bohlen Jahr für Jahr das prekärste Präkariat der bundesdeutschen Wohlstandsghettos um sich um den größten aller Vollpfosten zu küren (OK, den zweitgrößten...). Der &#8220;Gewinner&#8221; darf dann mit dem Schmonzettenkönig ein halbes Jahr durch die Republik touren und Teenies ausnehmen. Danach gehts dann auch für ihn Richtung Baumarkt... . <br />
Das System ist so einfach wie durchschaubar, umso verwunderlicher, dass sich Jahr für Jahr tausende von Hohlrollern um die &#8220;Castings&#8221; versammeln um von der &#8220;großen Karriere&#8221; zu träumen. Eigentlich kann man das nur mit einer zunehmenden Kandidatenverdummung erklären. Mit jedem Casting sieht sich RTL gezwungen sich auf die Suche nach der nächstunteren Stufe der Schichtleiter zu begeben um das Humanmaterial für diese Idioten-Battle an Land zu ziehen. Angesichts von solch intellektuellen Knaller-Formaten wie &#8220;Mitten im Leben&#8221; oder &#8220;Die Schulermittler&#8221;, welche sich schon lange etabliert haben, mag man es ja kaum glauben, aber: Die Suche scheint immer erfolgreich zu sein! <br />
<br />
Dachte man bei den ganzen Bildungsverweigerern und Vernunftsresistenzlingen der letzten Staffel schon &#8220;Schlimmer geht`s nimmer!&#8221;, so wird man sich seines Irrtums nun schmerzhaft bewusst. Es eine Zickenparade par excellence, plus einen unübertrefflich arroganten Migranten-Ego ohne Schulabschluß und etwas, das gemeinhin als ein &#8220;Mänowien&#8221; beschimpft wird. Und der Typ, schießt echt den Vogel ab! Leute, wählt den, denn nur der macht es der nächsten Staffel so wirklich schwer das Niveau weiterhin abzusenken, wie der heutige Blick ins Zentralorgan aller Menowins dieses Landes verrät: <br />
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	&#8220;DSDS-Kandidat Menowin Fröhlich - Drei Kinder mit seiner Cousine!&#8221;<br />
									(Quelle: bild.de)<br />
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Wenn der gewinnt, ließt sich die dazu gehörige DPA-Meldung ungefähr so: <br />
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&#8220;dpa: <i>KÖLN </i>Menowin Fröhlich hat gestern die 78. Staffel von Dieter Bohnes Castingshow &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; gewonnen. Mit seiner Interpretation von Elvis Prestley`s &#8220;Jailhouse Rock&#8221; verwies er Kandidatin Jähssiga Mowasatomumba - Hackholz- Schapka aus Kaufbeuren deutlich auf den 2. Platz. <br />
Der praktizierende Katholik, der sich im Oktober letzten Jahres beim DSDS-Vorcasting in Satzung durchsetzte, startete als haus-hohler Favorit in die Finalsendung. Fröhlich, der mit seiner Ex-Cousine und zukünftigen Halbschwester seit mehreren Jahren glücklich verwandt ist und mit ihr bereits drei genetisch selbstreferentielle Klonversuche unternahm, äußerte sich nach seinem Erdrutschartigen Sie wie folgt: &#8220;Hab üsch müsch gedacht, dass üsch so gut ankömme, Alta! Üsch wüdmö dem Sieg meine Famülüä, weissu`!?!&#8221;<br />
Bei der Aftershow-Party wurde Fröhlich, ausgelassen feiernd, von seiner Mutter und Stiefurgroßenkelin in Personalunion, tragischer Weise im eigenen Genpool ersäuft vorgefunden! Bohlen, der sich dennoch keine Sorgen um das Stattfinden der angekündigten Deutschlandtour macht, zu diesem tragischen Unglücksfall gegenüber DPA: &#8220;Hirntod liegt bei denen in der Familie... hömma! Meeeeeeegageil!"<br />
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(<i>dpa, Köln</i>)<br />
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Damit wir auch mal wissen, von was wir hier reden: <br />
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<img src="http://data.blogg.de/17314/images/menowin-froehlich.jpg" alt="" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 14:08:15 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<title>AIN`T NO GRAVE</title>
<link>http://foxymorph.blogg.de/eintrag.php?id=160</link>
<description><![CDATA[<b>(Johnny Cash)</b><br />
<br />
&#8222;Ain`t no grave can hold my body down&#8220; Tja, so sieht`s aus&#8230; Gott sei Dank. <br />
<br />
Ich stelle hier ja nur höchst selten meine Meinung zu irgendwelchen Musiker und deren Alben rein, die das Pearl Jam Universum nicht wenigstens peripher tangieren. Aber ab und an, ab und an muß es einfach mal sein; insbesondere, wenn einem mal wieder ein Geniestreich in die Hände fällt. Mit &#8222;Geniestreichen&#8220; ist es ja so eine Sache. Streng genommen gibt es da nur zwei Varianten, entweder man setzt sie beim betreffenden Künstler voraus, oder es erwische einen dermaßen kalt, dass man nur überrascht und mit herunter geklappter Kinnlade ein &#8222;Wow&#8220; hervorröcheln kann. Johnny Cash war bis 2003 in die erste Kategorie einzuordnen. Im Jahr 2010, sechs einhalb Jahre nach seinem Tod schwebt er irgendwie zwischen den Welten. Eine Art musikalischer Sonderfall, der sich auch in der Beurteilung seines Werkes nahezu allen gängigen Schubladen und Floskeln entzieht, die man normaler Weise so ansetzen kann. Bislang galt &#8222;Hurt&#8220; als sein &#8222;Goodbye, Folks&#8220; an die Musikwelt. Song und Video als Symbiose und musikalischer Grabstein des Man in Black, der von tiefer Melancholie geprägt eine unglaubliche Lebensenergie transportierte&#8230; kurz vor dem Ende. Eine Interpretation, die Nick Cave nicht düsterer hinbekommen hätte; ein Geniestreich eben. Jetzt, wurde ohne großes Gewese im Vorfeld mit &#8222;Ain`t no Grave&#8220; der letzte Part der &#8222;American Recordings&#8220; auf den Markt gebracht. Urplötzlich war er wieder da, der Herr Cash. Auf dem Cover ein Kindheitsfoto, das in so dermaßen diametralen Kontrast zu Albumtitel steht, dass es schon einem rotzigen &#8222;Fuck You&#8220; an den Sensenmann gleicht.<br />
<br />
Man kann ja über solche postmortalen Album-Releases denken, wie man will. Es gibt jedenfalls genug beispiele für sinn- und blutleere Abzocke. Da wird ein ehemals großer Name nach seinem Ableben von den Rechteinhabern und Erben fröhlich ruiniert, indem eilig irgendwelche Demotapes schludrig abgemischt oder ein halbes Dutzend Greatest Hits Alben zusammengeschustert werden. Das hat dann nichts, aber auch gar nichts mehr mit der Musik am Hut, sondern ist skrupellose Geschäftemacherei von Typen, deren Anteil am verkauften Produkt bestenfalls im Promillebereich liegt. Man denke nur an den würdelosen Michael Jackson Hype der letzten Monate. Statt ihn als &#8222;Legende&#8220; zu adeln, wie man vorgibt, trägt  vom Musical bis zum Schlüpfergummi alles dazu bei eben jene zu zerstören. Profil schlägt Ethik, so ist das nun mal. <br />
Daß dies mit Cashs musikalischem Nachlass nicht geschah, so zumindest meine Meinung, ist zu einem wesentlichen Teil Produzentenlegende Rick Rubin zu verdanken, der eben jene letzten Bänder erst einmal ein paar Jährchen reifen ließ anstatt sie als halbgares Machwerk eilig in den Läden zu platzieren. Natürlich werden auch jetzt die &#8222;Sellout-Stimmen&#8220; wieder aufheulen. &#8222;Man darf doch nicht&#8230;!&#8220; wird es von den üblichen Bedenkenträgern wieder heißen, ohne dass sie auch nur ein Mal ins Album rein gehört haben. Diese Typen haben dann meist auch noch die Chuzpe, das als &#8222;konsequent&#8220; zu bezeichnen. Arme Irre. Ich für meinen Teil sage statt &#8222;Man darf doch nicht&#8230;!&#8220; gleich mal unverhohlen: &#8222;Man muß!&#8220;. Leute, hört euch die Scheibe an, keiner, der die zehn Songs einmal gehört hat, wird noch ernsthaft den Standpunkt des &#8222;künstlerisch minderwertigen Abzockwerkes&#8220; vertreten. Nee, geht nicht&#8230; das ist einfach un-mög-lich! Alleine der Titeltrack steht an Eindringlichkeit dem (mittlerweile) legendären &#8222;Hurt&#8220; in nichts nach. Sobald man am ersten Refrain angekommen ist, denkt man reflexartig: &#8222;Stimmt!&#8220;. Unbewußt lehr man sich zurück und hat irgendwie das Gefühl, nach mehreren Jahren getrennter Wege einen alten Freund zufällig wieder getroffen zu haben, mit dem man dann den ganzen Abend bei einem Bierchen über die &#8222;alten Zeiten&#8220; reden kann. Gleichzeitig hat es aber auch etwas sehr bedrückendes, denn die Songs verströmen fast durchgängig Cashs Bewusstsein, dass es seine letzten sein werden. Man kann es schlecht beschreiben, aber man spürt, dass er es wusste. Rubin wusste es auch. Entsprechend ist das hier kein fett produziertes, überladenes Pathos-Album sondern wirkt stimmig und im Mittelpunkt steht immer, ausnahmslos Cashs Stimme. Alle Instrumentarien sind sparsam und schon fast behutsam im Hintergrund platziert. Radiotauglich ist davon nichts, fröhlich kaum etwas, aber das wäre auch zu viel verlangt. Eine gewisse Hoffnung transportiert es dennoch&#8230; neun Songs lang, bis man von &#8222;Aloha Oe&#8220; schon fast erlöst, ja geradezu belustigt wird. Der letzte Song hebt die Stimmung des Albums noch mal deutlich an, als wolle er nach all der Schwermut noch mal ein &#8222;Hey, halb so schlimm&#8220; transportieren. Damit wir uns nicht missverstehen, das Lied ist auch nicht gerade &#8222;fröhlich&#8220; im engeren Sinne, aber es sticht dann doch heraus&#8230; irgendwie&#8230; auf eine ganz seltsame Art und Weise. <br />
<br />
Man kann &#8222;Ain`t no Grave&#8220; als so etwas wie eine musikalische Autobiographie verstehen, die weniger reflektiert, als sich direkt an die Hörerschaft richtet. Seltsam ist, dass einem die Scheibe vom ersten bis zum letzten Ton gefällt. Man kann, ja man muß dieses Album lieben  und genießen; so, wie man einen schweren Rotwein genießt. Loslassen wird es einen so schnell nicht mehr. Und ehe man sich versieht, ist sind die zehn Songs rum. Es wird einem mal wieder bewusst, wie sehr einem Johnny Cash eigentlich gefehlt hat und fehlen wird. Solche Alben wird es nun nicht mehr geben! Es sei denn, Rick Rubin hat noch ein paar Bänder im Köcher von denen wir noch nichts ahnen; aber daran habe ich so meine Zweifel. Wahrscheinlicher ist, dass somit in bester Cash-Manier die Karten auf dem Tisch liegen. Und es ist ein verdammt gutes Blatt!!!<br />
<br />
Um noch mal das Bild mit dem Pearl Jam Universum aufzugreifen: Das war auch ein wenig geflunkert gebe ich zu. Eines der schönsten Akustik Cover haben sich die Jungs auch vom Altmeister geliehen. Zu schade, dass es nie zum Duett gekommen ist. <br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PoUkVXleSlc&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PoUkVXleSlc&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 18:33:49 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<title>Gravity</title>
<link>http://foxymorph.blogg.de/eintrag.php?id=159</link>
<description><![CDATA[(A PERFEKT CIRCLE)<br />
**Titelsong gewidmet Anni F. und ihrer innigen Beziehung zur Gravitation**<br />
<br />
Soooo, seit gestern, oder besser seit heute Nacht, sind die Olympischen Winterspiele 2010 Geschichte! Jetzt kann der öffentlich-rechtliche Sendebetrieb von mir aus bis zur WM eingestellt werden, kommt eh nix Sinnvolles bei raus. Aber was waren das wieder für Spiele?!?!!!!!!! (**Hehe, wirkt schon recht monumental der Satz, oder?!**) Also: Was waren das eigentlich für Spiele? Gut, unsere Bundesanstalt schaffte es mal wieder sich auf Rang zwei der Plakettenliste hinter den Kanadiern (ohne Steuermann -> vgl. auch Olympiaden-Scherz) vorzumogeln. Aber sonst?!? Keine Ahnung wie es euch da draußen geht, aber so richtig mitreißend war das alles nicht. Die eine oder andere Entscheidung war schon ne feine Sache, aber so insgesamt fand ich das jetzt nicht so prall. Mag daran liegen, dass uns, bis auf wenige Ausnahmen, die großen, kontroversen und dennoch irgendwie charismatischen Sportpersönlichkeiten fehlen. Leider nicht nur &#8222;uns&#8220;, auch generell scheinen die, nennen wir sie mal: &#8222;Mario Baslers auf Skiern&#8220; immer rarer zu werden. Statt ungehobelter Schneeschuh-Rowdys, die auch mal den einen oder anderen Vernunftsverweigerer hinterm Mikro ordnungsgemäß die Meinung geigten, haben wir verstärkt eine Generation aalglatter Pfeifenheinis am Hals, die der Presse brav nach dem Mund reden. Wenn sich da, sagen wir mal, ein empörter Töpperwien vor einem Rennrodler aufbaut um empört nachzuhaken, warum es in der Todesbahn &#8222;nur&#8220; zu Silber gelangt hat&#8230; das hat eigentlich schon was von Realsatire. Doch anstatt dem Journalistenfrosch offenkundig nahe zu legen, sich seine dämlichen Fragen gefälligst in tageslichtunzugängliche Körperregionen zu befördern, wird da demütig beim Publikum um Verzeihung gebeten, dass man in solch infamer Art und Weise versagt habe. &#8222;Nur Silber&#8220;, das ist ja auch nicht angemessen&#8230; &#8222;nur Silber&#8220;, das klingt ja wie &#8222;nur ein Fünfer im Lotte&#8220;&#8230; will also heißen kompletter Loser! Hier gehen meiner Meinung nach so langsam die Maßstäbe flöten. Selbst die erste Silbermedaille der Magdalena Neuner wurde medial nicht mit &#8222;Magdalena Neuner gewinnt Silber&#8220; sondern mit &#8222;Magdalena Neuner an Gold vorbei&#8220; transportiert. Man sollte so langsam mal überlegen, wo man den Bewertungsmaßstab ansetzt. Diese sportiven Allmachtsansprüche an unsere Sportler haben politisch schon etwas sehr fragwürdiges. Nur: Solange sich keiner der Betroffenen wehrt, bleibts wohl dabei. Gut, die Neuner semmelte dann mit Ansage noch zwei Goldene hinterher, aber selbst das bewahrte sie nicht vor neuerlicher Kritik, weil sie das Staffelrennen absagte. Obwohl das nach der pervertierten Presselogik ja nun schon wieder nachvollziehbar ist, gewann das Quartett darauf hin doch &#8222;nur Bronze&#8220;. Oder besser: &#8222;musste sich mit Bronze zufrieden geben&#8220;. Das Schärfste ist dann noch, dass diese Meinungsmache vor irgendwelchen vergischteten Lustgreisen betrieben wird, denen wir via GEZ-Gebühr diesen drei wöchigen de-facto-Urlaub im schönen Kanada auch noch finanzieren. Schreibtischtäter! Statt sich selber mal die Schneeschuhe unter die Knick-, Senk- und Spreizfüße zu schnallen und sich den Abhang herunter zu stürzen, verlangen die Knilche allen Ernstes Rechtfertigungen für &#8222;3 verlorene Hundertstel&#8220;. Wo man die denn bitte schön &#8222;liegen gelassen&#8220; habe. Oder ob &#8222;man denn mit der Silbermedaille wirklich zufrieden sein könne&#8220;! Wenn ihr mich fragt, sollte man denen mal die Wertesysteme zu Recht rücken. <br />
<br />
Auf der anderen Seite, und das ist für mich noch ein viel größeres Ärgernis, werden dann Leute hofiert und hochgejubelt, die objektiv betrachtet aber nun mal so wirklich VERSAGT haben. Leistungsprinzip am Arsch! Nehmen wir mal das Eisschnellauf-Gold der Deutschen. Damenteamverfolgung. Wir befinden uns im Halbfinale, ca 100 Meter vorm Ziel. Eine gewisse Frau Friesinger, außer Form und in Vancouver chronisch erfolgsarm, wird von ihren Kolleginnen durch die letzen zwei Runden mehr schlecht als recht mitgeschleppt. Als Dank verhagelt sie Ihnen fast noch den Finaleinzug via &#8222;Sturzpech&#8220;. (Plötzlich ist da keine Rede mehr von &#8222;Fahrfehlern&#8220; oder &#8222;schlechter Vorbereitung&#8220;) Dafür, dass sie sich wie ein sedierter Frosch über die Ziellinie strampelte, gibt&#8217;s dann auch noch Lob von allen Seiten. Im Finale ereilt sie dann das Bankdrückerschicksal&#8230; will heißen: Zuschauerrolle! Es war schier unerträglich, wie die Alte sich dann nach dem erfolgreichen Zieleinlauf wieder in den Mittelpunkt der Feierbilder auf dem Eis drängte! So, als hätte sie höchstpersönlich die Kuven erfunden und wäre im Finale fröhlich pfeifend vorne weg gefahren. Nein, sehen wir der Realität mal ins Auge: Die hätte das fast verrissen! Aber wenn man sich für das Zentralorgan der bundesdeutschen Meinungs-Mache nur oft genug mit halbnacktem Arsch ablichten lässt, scheint das dann auch verziehen. Mal ganz davon abgesehen, dass man die Friesinger nun weiß Gott nicht als &#8222;Gottes Geschenk an die Männerwelt&#8220; bezeichnen kann (es sei denn, Gott hat Humor), zeigt sich hier eine andere Dimension der medialen Realitätsverzerrung. Eigentlich hätte man der Friesinger für diese Penetranz, mit der sie sich auf jedem Jubelbild in den Vordergrund drängte und sich wie der Mensch gewordene Olympiasieg produzierte, sobald eine Kamera auch nur in Ihre Nähe kam, medial mal den Kopf waschen sollen. Wer von seinen Teamkameraden mehr oder weniger offensichtlich durch den Wettkampf mitgeschleppt wurde, der sollte die Bälle flach halten. Grässlich fand ich das! <br />
<br />
So, nun ist aber wieder gut. Aufgeregt hat mich das trotzdem&#8230; zumal nicht zugegeben wurde, dass die Trulla akut außer form ist, nein, man hatte sich &#8222;verletzt&#8220; als man den bajuwarischen Bauchklatscher aufs olympische Eis legte.<br />
Naja, nun ists vorbei mit Olympia. Bloß gut, dass die Herren Meinungsmacher die Medienmaschinerie schon mal für das nächste Großereignis ölen können: WM in Südafrika. Da werden dann wieder &#8222;Fußballzwerge&#8220; erfunden, &#8222;Geheimfavoriten&#8220; gekürt und der eine oder andere Nationalspieler rundgemacht, nur weil er die &#8222;Hundertprozentige&#8220; (aus 34 Metern mit dem Rücken zum Tor) nicht versenkte. Insofern ist das Ende von Olympia nur der Anfang vom Neubeginn des Diffarmierungskreislaufs. In den nächsten 7 Tagen wird ab und an noch eine Meldung über heimkehrende Olympioniken durch die Gazetten geistern, aber Mitte des Monats wird es schon keine Sau mehr interessieren, wer da &#8222;nur Silber&#8220; geholt hat geschweige denn, warum denn dieses &#8222;nur&#8220; damals da stand. Dann haben wir Gott sei Dank wieder klare Verhältnisse, dann sind &#8222;Silbermedaillengewinner&#8220; auch in der öffentlichen Wahrnehmung auch genau das, nämlich &#8222;SilbermedaillenGEWINNER&#8220;! Nur die Friesinger wird wohl auf ewig und in diesem oben geschilderten Fall unverdient als &#8222;Gold Anni&#8220; verklärt werden. Nur, das traut sich ja wieder keiner zu sagen!<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:28:01 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<title>RAMMSTEIN (10.02.2010, Arena Chemnitz)</title>
<link>http://foxymorph.blogg.de/eintrag.php?id=158</link>
<description><![CDATA[(Rammstein) <br />
<br />
Kleine Dinge werden von Großen gerne mal überrollt. So auch das niedliche Chemnitz, das unlängst von der finsteren Rammstein-Lawine überrollt wurde. Die halbe Stadt wurde spontan mal lahm gelegt, wohl gemerkt wegen eines relativ dezentral stattfindenden Konzerts. Es sit ja nicht so, als ob man da auf dem Marktplatz eine Bühne hingesetzt hätte, vor welcher 45.000 Touristen Platz nahmen... nee, vielmehr war es die beschauliche Arena Chemnitz, welche ordnungsgemäß ausverkauf den Ansturm der Rammiletten entgegen fieberte. Da wurden Nebenstraßen gesperrt, Hauptstraßen abgeriegelt, Autobahnausfahrten verstopft und unser freund und Helfer fing unschuldig wirkende Personen ab um ihnen Parkverbote im angrenzenden Wohngebiet auf zu zwängen. Unterm Strich stand die Stadt ordentlich Kopf, an jenem eiskalten Mittwoch. <br />
<br />
Jedenfalls dürfe ja weithin bekannt sein, dass wir uns bereits im November nach Leipzig begaben um die Jungs zu bewundern. Damals war galt Chemnitz (was im Übrigen informativ komplett an uns vorbei lief) als restlos ausverkauft. Die Schwarzmarktpreise für die Karten waren bereits explodiert und es bestand eigentlich keine realistische Chance doch noch in die Arena Einzug zu halten. Da Leipzig aber so dermaßen rockte, fand ich das ausnehmend schade! <br />
Jedenfalls rückte der 10. Februar näher und näher. Inspiriert von einem Radiogewinnspiel googelte ich mich am 31.01.2010 durch das Internet und stieß urplötzlich auf den bandeigenen Ticketshop, wo gerade ein Restkontingent an Tickets zum Originalpreis unters Mitgliedervolk gejubelt wurde. Also fix eingeloggt, ein paar Anrufe getätigt und schwuppdiwupp zwei Tickets geordert. So schnell kanns gehen... da ist man urplötzlich nur noch eine anderthalbe Woche vom nächsten Rammstein-Konzert entfernt. Gar nicht übel. Zumal das Gleiche galt wie für Motörhead im Dezember: Das Konzi fand in bequemer Laufdistanz zu meiner Wohnung statt. Quasi direkt vor der Haustür. Diesmal konnte man gar nicht so schnell gucken, wie der Tag des Events angebrochen war. Nachdem man den Nachmittag schon mit dem Verfolgen oben genannten &#8220;Katastrophenmeldungen&#8221; aus der Heimatstadt verbracht hatte, wurde abends mit Primitivlingsnudeln sowie einer Hopfenkaltschale die direkte Konzertvorbereitung angetreten, bevor wir uns gediegen, so gegen 20 Uhr, auf den Weg zur Halle machten. Da wir um die Unzulänglichkeiten von Combichrist (erneut stellte dieses Volk den &#8220;Anheizer&#8221; dar) wußten, konnten wir uns diese Verspätung beruhigt erlauben. Lieber keine Vorband als diese! Die erste Überraschung erwartete uns dann auch schon vor der Halle. Schwarzmarkthändler mit ordentlich Karten im Angebot... welche sie allerdings nicht so recht los wurden (naja, bei personalisierten Karten wäre mir das Risiko auch zu groß). Jedenfalls latschten wir entspannt durch die Eingangstür. Keine Schlange, kein Warten... nichts! Nur Karte scannen lassen, Ausweis hinzeigen (und sich dumme Sprüche anhören müssen, weil der Computer meint, man hieße &#8220;Stefanie&#8221;...) Und man stand schon in der Halle. Unabgetastet möchte ich hinzu fügen. Das ist immer wieder seltsam. Jedenfalls ergatterten wir den so ziemlich letzten Garderobenhaken der ganzen Arena und versorgten uns erst einmal mit dem obligaten Konzert - Bier. Dabei nervte es den Ausschank-Heinz sichtlich, dass wir spezielle Motivbecher verlangten. Man mußte ja die defizitäre Bierbechersammlung aus Leipzig komplettieren. ;-) <br />
So ausgerüstet gings dann in die Halle, ein angenehmes Plätzchen war flux gefunden. Durch unsere disziplinierte Just-in-Time-Anreise dauerte es auch nicht lange, bis das Hallenlicht erlosch und sich die Herren Kruspe und Landers martialisch durch die Deko hackten. Till betrat wieder rot befedert die Bühne und die Reaktionen der Menge waren entsprechend. Diesmal konnte man das Leuchten in seinem Mund auch deutlich erkennen, als er das &#8220;Rammlied&#8221; zur Eröffnung ins Volk knurrte.<br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/17314/images/leuchte.jpg" alt="" /><br />
<br />
 Sehr schön! Die Akustik war zwar deutlich schlechter als in Leipzig, für Arena - Verhältnisse aber in Ordnung. Mit &#8220;B*******&#8221; und vor allem &#8220;Waidmans Heil&#8221; wurde wieder anständig einer vorgelegt. Gerade &#8220;Waidmans Heil&#8221; erhielt durch die deutlich rauere und somit finsterere Stimme von Herrn Lindemann, im Vergleich zu Leipzig , gleich eine etwas andere Qualität. (Diese sollte dann besonders bei &#8220;Weißes Fleisch&#8221; und &#8220;Wiener Blut&#8221; so richtig zum Tragen kommen.) Einmal abgesehen von ein paar kleineren Modifikationen war die Setlist nahezu unverändert zu Leipzig. Schade, denn insgeheim hatte ich schon auf &#8220;Seemann&#8221; oder &#8220;Rosenrot&#8221; spekuliert. Doch wir wollen hier nicht meckern, sondern deskriptiven Frohsinn transportieren (nach Aschermittwoch ist das Wort wieder wertneutral); also weiter im Text. Die Pyroeffekte setzten dann bei &#8220;Feuer frei!&#8221; erwatungsgemäß richtig ein. Auffallend war allerdings, dass die opulente Bühnenshow der &#8220;LIFAD-Tour&#8221; in Chemnitz nur etwas abgespeckt zum Tragen kam. Wahrscheinlich ist die Bühne einfach einen Ticken zu mickrig. Durch die insgesamt aber kleinere und gedrungenere Halle wirkte die Show aber ohnehin intensiver. Highlight des Mainsets wieder das Duo &#8220;Frühling in Paris&#8221; mit dem folgenden &#8220;Wiener Blut&#8221; ganz großes Kino! Vor allem passt das Ganze als Break optimal ins Mainset. &#8220;Wiener Blut&#8221; wie bereits erwähnt so richtig gruselig interpretiert und gekrönt von den explodierenden Baby-Stoffpuppen. <br />
Überraschend auch, dass man &#8220;Ich tu Dir weh&#8221; wieder mit Text erleben darf. Wo in Leipzig noch eine anmoderierte, zensierte Weichspülversion zu hören war wurde nun, wohl auf irgend einem juristischen Winkelzug basierend, der komplette Text gebracht. Lediglich &#8220;Dir&#8221; wurde beharrlich durch das Wörtchen &#8220;Mir&#8221; ersetzt. Das war durchaus eine nette Überraschung, da man es auch erst bemerkte, als der Song bereits lief. Wenn man noch brav die mittlerweile indizierte Original (Deluxe) - Version des Albums sein Eigen nennt, dann fällt einem das gar nicht auf, so sehr hat man sich in die Songs mittlerweile herein gehört. <br />
Jedenfalls wurde mit Benzin der Schlußpart wieder mit ordentlich Hochtempo eingeleitet und Pussy als Setcloser bot wieder eine herrlich schräge Show. Wenngleich der &#8220;gut bestückte&#8221; Dildo-Mikrofonständer diesmal im Equipment-Koffer blieb. Abschließend schäumte Till die vorderen zwanzig Reihen wieder mit seiner phallusförmigen Schaumkanone ein. <br />
<br />
Die Zugabenpause nutzten wir dann für eine kurzen Ausflug gen Bierstand und kehrten gerade richtig zu &#8220;Sonne&#8221; wieder auf unseren angestammten Platz zurück. Vielleicht sollte ich hier mal auf das größte Kuriosum des Konzertes eingehen: Den Typen vor uns!!! Der Knilch war optisch eine ganz ganz böse Mischung aus Mac Gyver und diesem Escher - Heini vom MDR.  Der Stand, in seine schwarze Kunstlederjacke gehüllt geschlagene 2 Stunden fast regungslos (&#8220;fast&#8221; aber auch nur, weil er phasenweise von einem volltrunkenen Dude angetanzt wurde) auf seinem Platz. Ihr macht euch keine Vorstellung... der Kaschper wagte es nicht einmal zu klatschen, geschweige denn mitzusingen. Der stand da, wie in Stein gemeißelt und verzog keine Mine. Sowas teilnahmsloses habe ich noch nie erlebt... nicht einmal ansatzweise. Selbst die Schunkelomas beim Silbereisen versprühen mehr Elan als Freund Blase da. Seltsame Gestalt... vor solchen Leuten habe ich Angst! Jedenfalls rockte Sonne nochmal ordentlich los und beim &#8220;Haifisch&#8221; schickte sich Flake, der wiederum das halbe Konzert im Glitzeranzug über sein Laufband latschte, an, seinen Schlauchbootausflug übers Publikum zu machen. Wiede der anwesenden verpassten dann auch das furiose Finale in Gestalt von &#8220;Engel&#8221;, da sie nach dem Song die Halle verließen. Engel brach jedenfalls nochmal die Dämme und endlich war die ganze Arena (mal ausgenommen von dem Typen vor uns) ansatzweise am Rocken. Im Gegensatz zu Leipzigern sind Chemnitzer scheinbar ein bisschen... naja... schnarchiger. Jedenfalls rockte das Publikum im Faustusstädtchen deutlich besser. Am Ende stand aber nichts desto trotz ein großartiges Konzert. Band und Show überzeugte voll und ganz, hinzu kam die Freude über den doch recht unerwarteten Glücksfall, noch Karten bekommen zu haben. Auch wenn ich am Donnerstag auf Arbeit spürbar schwerer in die Gänge kam, diese Aktion würde ich jederzeit wiederholen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Befürchtung, 2010 könnte im Vergleich zu 2009 deutlich absinken was das Konzertniveau angeht, sich nicht zuletzt durch Rammstein gegessen hatte. Neben den Rammiletten stehen nun schon wieder &#8220;Brant Björk&#8221; und die unumstrittene Referenz in meinem Musikkosmos (in zweifacher Ausführung versteht sich) in meinem Kalender für dieses Jahr. Vorgemerkt sind die &#8220;Hellsongs&#8221; und &#8220;Tocotronic&#8221;... ihr werdet also dieses Jahr dann doch noch ab und an etwas zu lesen bekommen. :-) <br />
<br />
Ach ja, hab ganz vergessen, in diesem Eintrag das &#8220;R&#8221; zu rollen... Schande über mich. Aber ich hole es hiermit nach: &#8220;RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRLRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!&#8221; <br />
<br />
(Na, wer findet im Suchbild den Chinesen?!?) <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 15:56:55 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<title>AIN`T NO FUN</title>
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<description><![CDATA[(AC/DC)<br />
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Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja mal die Klappe halten und mich nicht über diesen Karnevals-Kokolores aufregen; aber wenn man sich so durch die dritten Programme zappt, dann wird man aggressiv! Dann baut sich so ein innerer Druck auf, der mit jedem besoffenen Jecken, der ein bierseliges &#8222;Alaaaaaaaaf&#8220; in die Kamera rülpst und mit jedem dämlichen Kalauer, der von einem dieser Humorresistenzlinge gerissen wird, weiter und weiter steigert. Spätestens wenn die Sturmtruppen der Kamelle dann ihrem Frohsinns-Führer wieder ihren &#8222;Orden wider dem tierischen Ernst&#8220;, sozusagen das EK1 der Pappnasen, ans kostümierte Revert heften, dann drängt dieser Druck, diese Mischung aus Abscheu und Mitleid gemischt mit einer Prise Fremdschämen, unaufhaltsam nach draußen&#8230; und am Ende sitze ich wieder hier und protokolliere meinen eigenen Zorn! <br />
<br />
Die haben doch alle einen an der Waffel, diese Schunkelzombies mit den Kaschperhüten. Wie sie da bierselig beisammen sitzen, inhaltsleeren Predigten von irgendwelchen angemalten Mumien lauschen, die alle zwei Zoten von einem wahren Trommelfeuer an Tuschs unterbrochen werden, damit auch der letzte Depp noch kapiert, dass da irgendwo so etwas ähnliches wie eine Pointe gewesen sein soll. Pointe&#8230; das Wort an sich verbietet sich ja schon von alleine im Karneval! Was da von der Spaßkanzel gepredigt wird, tangiert das Rütli-Niveau ja bestenfalls peripher&#8230; und zwar von unten! Die ganzen Geschädigten, die da ihr eigenes, freudloses Dasein der vergangenen 358 Tage vergeblich in billigen Zoten aufzuarbeiten suchen, sind unterm Strich doch nichts weiter als peinliches Füllmaterial für die Boulevardpresse. Da werden wieder Berichte zusammengeschustert über wildes Fremdknutschen unterm Dom und den neuesten Kostümtrend. Was ist denn 2010 so &#8222;in&#8220;, wenn man unter all den Grenzdebilen mit ihrem Schminkfetisch durch größtmögliche Konformität bestechen will? Neben dem allgegenwärtigen Clown und diversen verhunzten Fabelwesen und Faunaten (Tiger, Katze und &#8211; schon an Selbstironie grenzend &#8211; Eseln) ist das vor allem der &#8222;Scheich&#8220;. Da kleistert sich die 56jährige Aktenschubbse &#8222;Irmgard&#8220; aus der Stadtverwaltung Köln-Nippes nen pechschwarzen Vollbart an die aufgeblähten Wohlstandsbäckchen und hüllt sich in den Rest der Mitgift um einen Kaftan vorzutäuschen. In diesem Aufzug rammelt sie dann, in der Hand immer ein gut gefülltes Sektglas (jaja, weil der Araber auch so gerne säuft&#8230;), durch die Kölner Innenstadt und zwingt wehrlosen Passanten ein alkoholgeschwängertes &#8222;Bützchen&#8220; auf. Kein Wunder, wenn da die Selbstmordrate steigt&#8230; in welcher Form auch immer. Irgendwann, so es der Zufall will, stolpert sie dann in einen mittelgroßen Saal, in dem gerade eine der so genannten &#8222;Karnevalssitzungen&#8220; abgehalten wird. Das muß man sich rein optisch ungefähr so vorstellen, wie eine Bürgerversammlung in Satzung: Phänotypisch irgendwo zwischen Mutantenfilm und Inzucht. Umgeben von hunderten ähnlich angeheiterter und niveaufreier Spinner lässt sich Scheich-Irmgard auf einer Biertischgarnitur nieder und ordert einen weiteren Prosecco. Das &#8222;Abendprogramm&#8220; solcher Happenings besteht dann aus diversen &#8222;Alleinunterhaltern&#8220;, die so uniform auftreten, dass eine nähere Differenzierung schon von vorn herein unmöglich scheint. Die kommen möglichst trottelig wirkend auf die Bühne gelatscht, haben mit Vorliebe ne rot angemalte Nase und tragen allesamt groß-karierte, viel zu weite Anzüge in den unmöglichsten Farbschemata kombiniert mit einer übergroßen, roten Fliege. Diese Kostümierung soll wahrscheinlich &#8222;Humor&#8220; symbolisieren&#8230; für mich schreit sie nur die geistige Armut der Träger in die Welt! Diese Heinis bringen dann ihre verbale Diarrhoe unter die Anwesenden, welche fleißig klatschend von den Bierbänken kippen. Das alles wäre jetzt ja nicht soooo tragisch, wenn es wenigstens kaserniert, abgesperrt und abseits der Restbevölkerung stattfinden würde. Aber Dank des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wird dieser Mist auch noch in jedes Wohnzimmer transportiert. Wer will denn so was sehen?!? Die sollten sich lieber die Champions-League-Rechte füs Free-TV sichern als diesem Müll zu übertragen. Sollen die ganzen beknackten in der Domstadt doch ihren karnevalistischen Schrott unter Ausschluß der Öffentlichkeit durchziehen. Von mir aus soll man die ganze Region am 10.11. jeden Jahres abriegeln! Bahnverbindungen einstellen, Flüge canceln, Zufahrtsstraßen sperren und die da mal machen lassen. Am Besten noch Stromzufuhr kappen, damit auch ja keine ARD-Kamera aus Versehen eine dieser widersinnigen Sitzungen übertragen kann. Am Aschermittwoch kann man dann ja mal die GSG 9 ins Krisengebiet schicken um zu gucken, was noch übrig ist...  mit Schießbefehl versteht sich! Alles was geistlos seinen roten Gummirüssel in die Zieloptik hält und verkatert ein &#8222;Alaaaaaaaaf&#8220; hochwürgt, geht dann den Weg der Evolution. <br />
<br />
Aber leider wird das wohl politisch schwer durchsetzbar sein. Wo sich doch auch unsere Volksvertreter bisweilen aufs Peinlichste beim Feiervolk anbiedern, indem sie an diesen Sitzungen teilnehmen und irgendwelche Ansprachen halten, die so etwas wie Selbstironie darstellen sollen, aber unterm Strich nur ein weiterer Grund zum Fremdschämen sind. Man erinnere sich nur an Herrn Westerwelle vor ein paar Jahren&#8230; gruselig war das! <br />
Auf offizielle Hilfe kann man also wohl nicht bauen. So müssen wir wohl oder übel die nächsten 3 Tage noch überstehen und danach haben wir erstmal wieder Ruhe vor all dem Elend im Rheinland. Aber der nächste 11.11. kommt bestimmt und mit ihm mein nächster Blog-Eintrag zum Thema. Dieser intrinsische Ekel vor diesen extrovertierten Intelligenzverweigeren und ihren &#8222;schwarzen Messen&#8220; wird sich auch in einem Jahr wieder sein Ventil suchen. Vielleicht hat man bis dato wenigstens die GEZ-Gebühr abgeschafft. Denn wenn ich eines aus tiefstem Herzen verabscheue, dann ist es, dass mit meinem Geld dieser geistige Dünnpfiff auch noch gefördert und unterstützt, geschweige denn auch noch bundesweit übertragen wird! <br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 12:58:52 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<title>SHAPE OF THINGS TO COME</title>
<link>http://foxymorph.blogg.de/eintrag.php?id=156</link>
<description><![CDATA[(Audioslave)<br />
<br />
Mahlzeit! Nur mal kurz ein paar News von der Pearl Jam &#8211; Konzert Front! Wie es aussieht, haben wir unseren Support-Act für Berlin gefunden. Es sind: &#8222;Ben Harper & The Relentless 7&#8220;! KRAAAAAAWUMMMMMMSSSSSSS!!!!! Ungefähr so schlug die Nachricht ein. Sehr gute Idee, auch wenns dann doch nicht die großen Soundgarden sind, bin ich voll und ganz zfrieden. Mal abgesehen davon, dass so die Wahrscheinlichkeit für eine nette Duett &#8211; Version von &#8222;Red Mosquito&#8220; drastisch steigt, wird&#8217;s dann auch nicht so lahm wie &#8222;Gomez&#8220; im letzten Jahr. Sehr schick! Jetzt noch für ordnungsgemäßes Frühsommerwetter beten und dann geht&#8217;s ab in die Wuhlheide&#8230; Spaß haben! &#61514;<br />
<br />
Überhaupt, mittlerweile ist mir die Location so richtig ans Herz gewachsen. Gut, mag auch mit Berlin zu tun haben, aber auch so habe ich bislang kaum eine vergleichbare Location in der Größenordnung erlebt. (Bevor jetzt irgend so ein Schlauberger mit der Arena di Verona um die Ecke kommt: JAAAAA, STREU NUR NOCH SALZ IN DIE WUNDEN!!!!) Jedenfalls wird das ein feiner Abend vermute ich mal. Ich freue mich jetzt schon darauf, mit einem endlosen Strom von Jamheads durch den Park zu schlendern, mir die 10c &#8211; Tickets abzuholen und vorm Konzi wieder beim einen oder anderen Berliner Kindl auf der Wiese zu relaxen. Ben Harper liefert dann ein Aufwärmprogramm nach Maß bevor Eddie und Co den Abend endgültig unter freiluftige Open-Air-Dach hieven. Rock `n Roll vom Feinsten! Ich habe mich die Tage mal hingesetzt und mit meiner schier unerschöpflichen Fachkompetenz eine Setlist erarbeitet, welche ich zwar nicht für die Wahrscheinlichste halte, die aber dafür meinem derzeitigen Wunschdenken recht nahe kommt. Gut, ist jetzt ausnahmsweise etwas Balladenlastiger ausgefallen, was aber wohl auch am traurigen &#8222;Jubiläum&#8220; von 10 Jahren Roskilde liegt, auf welches das Konzert fällt. Wie ich die Jungs kenne, wird da schon drauf eingegangen werden. Hier also mal meine Setlist: <br />
<br />
Main Set:<br />
<br />
Long Road <br />
Love Boat Captain <br />
Alive <br />
Present Tense <br />
Spin the Black Circle <br />
Satans Bed <br />
Severed Hand <br />
Even Flow <br />
Off He Goes <br />
Immortality <br />
Force of Nature <br />
The Fixer <br />
Amongst the Waves <br />
Red Mosquito (mit Ben Harper)<br />
Not For You <br />
Once <br />
Gonna See My Friend <br />
Blood <br />
DTE <br />
<br />
Encore 1 <br />
<br />
Masters of War (mit String Quartett)<br />
In My Tree (mit String Quartett)<br />
The End (mit String Quartett)<br />
No Way <br />
Jeremy <br />
Garden <br />
Porch <br />
Better Man <br />
<br />
Encore 2 <br />
<br />
Release <br />
Black <br />
Smile <br />
Kick Out the Jams <br />
State of Love and Trust <br />
Rockin In the Free World <br />
Indifference<br />
<br />
<br />
Bei Indifference sollte man aber Ben Harper backstage anketten, das ist ein Song, den kann nur Eddie alleine transportieren. Die Versionen mit Ben sind meiner Meinung nach von einer tiefgreifenden Suboptimalität geprägt! So ungefähr stelle ich mir jene Sommernacht jedenfalls vor. Vermutlich wird das aber ganz anders aussehen am Schluß; anders aber besser! <br />
<br />
Bis dato verbleibt der Onkel erstmal mit einem breiten Grinsen und einem Gruß an die Pearl Jam Welt im Allgemeinen und all die Glücklichen, die Ende Juni diese Show erleben dürfen. Ihr seid mit dem göttlichen Durchblick gesegnet unter all den musikalisch Blinden der Gegenwart. Apropos &#8222;musikalisch Blinde&#8220;: Keine zwei Monate später werden &#8222;Ich und Ich&#8220; die arme, bedauernswerte Wuhlheide entweihen. &#8222;Pfui deibel!&#8220; kann ich da nur voller Empörung ausrufen! Das ist ja so, als ob man einen 25jährigen &#8222;Speyburn&#8220; Single &#8211; Malt mit River-Cola mischt! <br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:11:05 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<title>SACRIFICE (Motörhead in Chemnitz, 12.12.2009)</title>
<link>http://foxymorph.blogg.de/eintrag.php?id=155</link>
<description><![CDATA[(Motörhead)<br />
<br />
Es gibt viel zu wenige Gelegenheiten, einer Legende Aug`in Aug`gegenüber zu treten, gerade hier im malerischen &#8222;Sunshine State of Chemnitz&#8220;. Aber wenn sich denn dan mal eine solche ergibt und der &#8222;Godfather of Schnapstrinken&#8220; mit seiner brachialen Seniorenrunde im Dezember an die Arena-Tür klopft&#8230; HELL YEAH, dann ist der Onkel schon im Mai am Kartenschalter! Irgendwie kafkaesk, dass der Vertrieb der Tickets ausgerechnet von der &#8222;Freien Presse&#8220; übernommen wurde. Zur Erinnerung: Jenes Medium der gezielt niveaufernen Desinformation fungiert im Normalfall als so was ähnliches wie das Zentralorgan der Generation Rheumadecke. Eine wortgewordene Egoschaukel für all jene, die sich öffentlich zum &#8222;Großen Überraschungsfest der Volksmusik&#8220; bekennen und den Herrn Silbereisen auch noch ihre Vorkriegsschlüpfer auf die Bühne schleudern&#8230; oder zumindest so weit entgegen schubbsen, wie`s das Rheuma eben zulässt. Und jetzt vermarktet deren Lieblingsblatt ein Motörhead &#8211; Konzert. Das ist ungefähr so, als ob die Brigitte ein Negerkuss-Wettessen organisiert! ;-) <br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/17314/images/Motorhead-03-by-Mark-Marek-Photography.jpg" alt="" /><br />
<br />
Wie gesagt, die Karten waren im Wonnemonat geordert, der ungeduldig nachfragenden Schwester zum Ehrentage feierlich überreicht und dann ließen wir sie in der elterlichen Obhut reifen. Man freute sich tierisch, als &#8222;Thin Lizzy&#8220; als Support angekündigt wurden und man ärgerte sich ungleich mehr, als diese dann durch &#8222;Der W&#8220; ersetzt wurden. Dieser musikalisch vollkommen überflüssige Ex-Onkel mit seinem ohnehin zweifelhaften Ruf sollten ihn in meinen Ohren an diesem Abend weiter ruinieren (&#8222;und denkst du &#8222;schlechter geht`s nicht mehr&#8220; kommt irgendwo ein Weidner her&#8220;). Gruselige Vorstellung die der Typ da ablieferte. So, nun, da alle Onkelz-Fans erfolgreich vergrault sein dürften (wenn nicht: Meine Pinwand steht euch offen&#8230; der Delete-Schalter sit aber schon poliert), wollen wir zur Tat schreiten! <br />
<br />
Am letzten Sonnabend, dem 12.12.2009, fanden sich meine Schwester und ich in meiner bescheidenen Bude ein. Zunächst wurde sich via Guitar Hero warmgerockt.  Man muß ja auch in Stimmung kommen. Schließlich brachen wir auf gen Arena. Das Ganze lässt sich bequem in 15 Minuten Fußmarsch bewältigen. So erreichten wir die Arena, wo sich das schwarze, nietenbewärte und teilweise arg angegraute Rockervolkl bereits vor dem Eingang staute. Ein knappes halbes Stündchen in der überraschend angenehm organisierten Schlange und schwupp: Wir waren drin! Wobei die ganze Warterei schon auch was hatte. Vor uns eine Clique besoffener Post-Punks, hinter uns der Herr Anlageberater in den sehr sehr späten 40ern mit der alljährlich herausgekramten Jeans-Jacke. Um uns herum Leute, die man getrost irgendwo dazwischen ansiedeln kann. Jedenfalls betraten wir die Arena und erledigten pflichtbewusst die heilige Dreifaltigkeit des Konzertbesuchs: Merch-Stand, Bierstand, Toilettensituation checken. Ergebnis: Mechandise in Ordnung, Toiletten umfangreich vorhanden (nach der 60 Meter Schlange in Erfurt ein durchaus wichtiger Fakt) und Bierversorgung logistisch brilliant gelöst! Alleine direkt in der Halle 3 Bars, eine auf dem Rückweg von den Toiletten und draußen im Vorraum noch mal zwei. Verdursten konnte man also schon mal nicht! Wäre ja auch absurd, auf einem Motörhead-Konzi! ;-) <br />
Jedenfalls schniekten wir dann, nebst Getränk und Tourshirt, in besagte Halle und stellten uns mitten in die Altrockerfraktion. Dort ließen wir auch &#8222;der W&#8220; über uns ergehen. Das Waterloo des Jahres, was die Vorbands dieses Jahres angeht. Uninteressant, anders kann ichs nicht beschreiben. Auch die Dudes um uns herum hielten sich mit gleichgültigen Minen an ihren Bierbechern fest, die, die der Heini interessierte, waren Gott sei Dank weiter vorne. Mehr will ich dazu jetzt nicht sagen,das Beste am &#8222;W&#8220; war jedenfalls die Umbaupause als er fertig war. Danach gings dann erstmal die Becher füllen um pünktlich zu Lemmy`s legendärer Ansprache &#8222;We are Motörhead! We play Rock and Roll!&#8220; wieder den Platz neben meiner Schwester einzunehmen. YEAH, &#8222;Iron Fist&#8220; als Opener, herrlich! Und vor allem: Vorne auf der Bühne das lebende Fossil, der Rock-Dino mit dem toxischen Blut&#8230; der Beglücker unzähliger Groupies und personifizierte Drogenbeauftragte der Rockwelt: Lemmy mit seinem Piratenhut! Wie ein Fels stand er wieder vor seinem Mikro, welches wieder gekonnt von unten angegrunzt wurde. Die Beine schulterbreit auseinander, den Monsterbass im Anschlag und das Hemd bis zum Nabel aufgeknöpft. An Bord wieder Nikotin und sein bevorzugtes &#8222;Elektrolytgetränk&#8220; namens &#8222;Jack Daniels&#8220;. Mit 63! Was er mit seinen Mannen dann vom ersten Ton weg gleich wieder entfesselte, war die wohlbekannte &#8222;Wand aus Lärm&#8220;, die unbarmherzig durch die Halle fegte. Das anschließende &#8222;Stay Clean&#8220; steigerte dann noch mal die Dezibelzahl, damit diese dann bei &#8222;Be My Baby&#8220; ihr Wohlfühlniveau erreichen konnte. Bereits bei den ersten drei Songs ging vor der Bühne der gewohnte Wahnsinn ab, während wir, in unserer eher chilligen Position im hinteren Hallendrittel (wollten ja das Bier nicht verschweppern ;-)) umringt waren von Altrockern und Hells-Angels-Typen (phänotypisch zumindest), die zufrieden den Schädel kreisen ließen und deren Wohlstandswampe sich offensiv gegen die Snaggletooth-Shirts presste. Schicke Athmosphäre! <br />
Mitten in diese hinein meißelte man dann &#8222;Rock Out&#8220; mit seinem Killer-Refrain. Die Halle kochte, und der Onkel eilte anschließend wieder zum Bierstand um das folgende &#8222;Metropolis&#8220; nicht zu verpassen. Während dieses Songs brachte es die ersten wieder aus dem Moshpit angedreht. Ein ganzes Konzert da vorne durchzustehen,&#8230; das wird ohnehin schwer, zumal die Getränkeversorgung im hinteren Hallenbereich organisiert war. So eilten die verschwitzten, halbnackten Gestalten nach einer Erfrischung dann auch wieder mit gefühlten 34 Bierbechern in der Hand wieder nach vorne. &#8222;One Night Stand&#8220; und &#8222;I Got Mine&#8220; semmelten dann wieder die nächsten Pogo-Leichen aus der Menge in den Relax-Bereich: Wunden Lecken und zurück! Mit &#8222;The Thousand Names of God&#8220; folgte dann ein weiteres Highlight. Sehr druckvolle Version (stilecht nach einem ausgedehnten Gitarrensolo plaziert), die auch noch dem Letzten die Emo der sich in die Arene verirrt hatte (glaubt, mir, ich habe es gesehen&#8230;. Das GRAUUUUUUEN) den Kajalstrich bis hinter die Ohren zog! Kulturschock nennt man das dann wohl&#8230; nix mit ausgekostetem Weltschmerz, statt dessen wird von &#8222;Cradle to the Grave&#8220; direkt in ein wahnsinnig hingerotzes &#8222;In the Name of Tradgedy&#8220; übergehämmert. Lemmy brüllte inzwischen die Lyrics in sein Mikro und nahm sich beim nun folgenden Drum-Solo der Urgewalt mit den 2 Knüppeln eine verdiente Auszeit und marinierte die Stimmbänder mit Bourbon. Gleichzeitig stellte das auch die erste &#8222;Verschnaufpause&#8220; dar, sofern man überhaupt davon reden kann. Meinerseits wurde wieder der Wasserbecher ordnungsgemäß nachgefüllt und zu &#8222;Just `cos You Gott he Power&#8220; und &#8222;Shoot em Down&#8220; anständig das Haupt geschüttelt. <br />
Das Gute bei vorhersehbaren Setlsits á la Motörhead ist ja, dass man die Bierholpausen ein wenig timen kann&#8230; so stand ich dann auch pünktlich zur apokalyptisch beschleunigten &#8222;GOING TO BRAZIL&#8220; &#8211; Versilon, auf die ich mich schon seit Wochen freute, in Top-Form wieder in der Menge. Und Motöthead enttäuschten nicht. ;-) Leider neigte sich das Mainset schon wieder dem Ende zu, aber &#8222;Killed by Death&#8220; und der meiner Meinung nach perfekte Setcloser &#8222;Bomber&#8220; beförderten uns dann in eine nicht mal 10 minütige Verschnaufpause. Zwischen den ganzen &#8222;Zu-ga-be, Zu-ga-be&#8220; und &#8222;Mo-tör-hear, Mo-tör-head!&#8220; &#8211; Rufen sah man ein paar mehr oder minder verstörte Vertreter der Generation U18 die Halle verlassen. Selber schuld!  <br />
Als Lemmy und die Seinen mit Akustikklampfen wieder die Halle betraten, wussten wir, dass nun das Stündchen des legendären &#8222;Whorehouse Blues&#8220; geschlagen hatte. Musikalisch das komplette Kontrastprogramm zum Mainset, textlich&#8230; naja, nennen wir es mal &#8222;konsequent&#8220;! Eine um Längen bessere Version als damals in Erfurt (und die war schon Klasse), garniert mit ein paar spontanen Textmodifikationen von Lemmy, welche die ganze Sache noch ne Spur dreckiger machten als die Studioversion. Weltklasse! <br />
Danach packte man, schontraditionell, DAS Motörhead-Lied schlechthin aus. &#8222;Ace of Spades&#8220; merkte man zwar deutlich an, dass die Jungs schon eine gewisse Routine haben den runterzuspulten, aber  lustlos wirkte man dennoch nicht. Die Halle ging noch mal ordentlich mit und durfte sich dann zu &#8222;Overkill&#8220; noch mal ausgiebig von Lemmy und Co verabschieden, bevor aufkeimendes Motorengedröhn uns aus der Halle begleitete. Noch schnell den letzten Becherpfand vor Konzi-Ende gen Bühne befördert und sich kurz darauf vor der Halle wiedergefunden. <br />
<br />
Noch vollkommen weggetreten machten wir uns dann auf den Heimweg. Klar, Vergleiche zu Erfurt kamen auf, aber unterm Strich ein weiteres, grandiosen Konzerterlebnis und obendrein noch ein würdiger Abschluß für das Konzertjahr 2009. Generell lässt sich aber folgender Rat unters Volk bringen: Wenn ihr die Wahl habt zwischen einer recht modernen Multifunktionshalle und einer abgewrackten, ranzigen &#8222;Turnhalle&#8220; (wie 2007) um ein Motörhead-Konzert zu besuchen: Leute, entscheidet euch für die Atmosphäre und nehmt den runtergekommenen Parkettschuppen! ;-) Das passt einfach! Und wenn ihr darüber hinaus noch das Glück habt, zur Location laufen zu können&#8230; Prost! ;-)<br />
<br />
<b>Setlist: </b><br />
<br />
Iron Fist<br />
Stay Clean<br />
Be My Baby<br />
Rock Out<br />
Metropolis<br />
Over The Top<br />
One Night Stand<br />
I Got Mine<br />
Guitarsolo<br />
The Thousand Names of God<br />
Cradle to the Grave<br />
In The Name Of Tragedy (Drumsolo)<br />
Just &#8216;Cos You Got the Power<br />
Shoot &#8216;em Down (TWISTED SISTER cover)<br />
Going to Brazil<br />
Killed By Death<br />
Bomber<br />
<br />
<b>ENCORE</b><br />
Whorehouse Blues<br />
Ace of Spades<br />
Overkill<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 15:36:58 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<item>
<title>DON`T LOOK BACK IN ANGER</title>
<link>http://foxymorph.blogg.de/eintrag.php?id=154</link>
<description><![CDATA[<b>(OASIS)</b><br />
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Huiii, da ist schon wieder 2. Weihnachtsfeiertag und das Einzige, was man die vergangenen 72 Stunden auf die Reihe gekriegt hat besteht: <br />
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1. im Verdrücken von Unmengen möglichst fetttriefender, aber dennoch schmackhafter, Nahrung; <br />
2. Im erfolgreichen Blitzkrieg gegen die mütterlichen Schnapsreserven (direkte Folge von 1.)<br />
Und 3. Im Verschlafen ganzer Tagesabschnitte auf einem beliebigen Sofa (direkte Folge von 1. Sowie 2.)<br />
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Aber was will amn an Weihnachten auch anderes tun? Da trifft sich die Familie ein Mal im Jahr über mehr als 2 Tage komplett und dazu noch stressfrei (naja, weitgehend). Das muß ja im kalorinösen Delirium enden. Außerdem neigt sich, ganz nebenbei, auch wieder einmal ein Jahr dem Ende zu. Nein, nicht nur ein Jahr. Diesmal ist es gar ein Jahrzehnt. Meine Fresse, wie schnell das wieder vorbei wahr. Eben noch sehe ich mich vor 10 Jahren die Weihnachtsnachtschicht im Altenheim schieben... und nun bin ich, nur ein Studium später, hier an diesem PC. Gnadenlos überfressen, aber irgendwie glücklich; selbst wenn ich irgendwie kein Fleisch mehr sehen kann! (Ja, haltet`s mir nur vor wenn ihr wollt ;-) ). Aber ein Jahrzehnt zu begutachten, das wird dann wohl etwas zu umfangreich. Was bleibt also von 2009?!? <br />
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Januar<br />
Während der Russe im Januar dem Ukrainer (und damit (un-)willkürlich auch uns) das Gas abdrehte, legalisierte man in Norwegen die gleichgeschlechtliche Ehe (kalt UND einsam ist halt auch irgendwie Scheiße!) Des Weiteren wurde der global als Heilsbringer gefeierte Obama  vereidigt. Die nächsten Monate sollte er, neben Euphorie, auch Skepsis schüren. Zu dumm auch, dass nicht mal der Friedensnobelpreis übertünchen kann, wenn man grade zwei Kriege (öhm nee &#8220;kriegsähnliche Zustände&#8221; meine ich... aber dazu später) am Hals hat. Aber der Barack wirds schon schaukeln; wenn nicht, dann sieht er beim Versagen wenigstens nicht so dusselig aus wie sein Vorgänger. Persönlich? Naja, mal abgesehen von meiner neuen Russenmütze... erstmal nichts Spektakuläres. Auch konzerttechnisch sollten die Highlights ja erst noch kommen. <br />
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Februar<br />
Kalr wars, was nicht weiter überrascht. Eher schon, dass Bänker mittlerweile einen schlechteren ruf haben als IKEA-Regale. Im Gegensatz zu IKEA-Regalen aber nicht auf den Niedlichkeitsfaktor bauen können. Nachdem die &#8220;HRE&#8221; staatlich aus der Scheiße gezerrt und mit öffentlichen Geldern vollgepumpt wurde, dass den Bossen Hören und Sehen verging, wurde man beim Rest des &#8220;Finanzmarktstabilisierungsgesetztes&#8221; wieder ganz Ohr. &#8220;Verstaatlichung von Banken&#8221; (im Extremfall)... das durfte doch nicht wahr sein. Dass die &#8220;öffentliche Hand&#8221; die Herren schon mit dem fünffachen Zeitwert ihrer abgewirtschafteten Zertifikatsklitsche bezuschußt hatte, das fiel wieder keinem der Herren ein. Bloß gut, dass bis auf Guidos Deregulierungsheinis keiner drauf ansprang. <br />
Persönlich? Naja, erstes Konzerthighlight. Mit meiner Mutter (ihr Weihnachtsgeschenk) erst zum Sushi-Mann und dann gediegen zu Rainald Grebe und seiner Kapelle der Versöhnung in  die Stadthalle. Großes Unterhaltungstennis fernab jeglicher Ernsthaftigkeit, mal abgesehen von jenen bitterbösen Bezügen zur Realität. Schön wars. :-)<br />
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März<br />
Immernoch Finanzkrise und außer den Präsidentschaftswahlen in El Salvador war irgendwie auch nix los! Laaaaaaaaaaang-weilig! <br />
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April<br />
Der Frühling kündigte sich an, Zeit um wieder einen zünftigen Camping-Ausflug mit dem ganzen Dorf zu unternehmen! Zumindest riet der Silvio B. Dies seinen Untertanen aus L&#8217;Aquila nachdem deren Kaff von einem Erdbeben verwüstet wurde. Bei so viel Dreisigkeit fiel manchen doch glatt der Dom aus dem Gesicht! Ansonsten wurde in der Republik fleißig weiter abgewrackt was das Zeug hielt. So mancher Youngtimer mit fünfstelligem Zeitwert wurde über den automobilen Jordan geschickt nur um Vater Staat zweieinhalb tausend Tacken aus dem Kreuz zu leiern und statt mit dem ollen Bentley standesgemäß mit dem Corsa repräsentieren zu können. Musik? Jo! War wieder was angesagt, nämlich die finnischen Lebersiebe von Eläkälaiset im Karlsruher Substage. Schöne Location, dazu ein paar Bierchen und sich den ganzen Wahnsinn mal angeschaut. Außerdem das Substage gleich mal auf die Liste der &#8220;coolen Locations für dreckige Rockkonzerte&#8221; gesetzt (zu Schade, dass ich im Mai nicht zu Monster Magnet an diesen Ort zurückkehren konnte... der Wyndorf hat bestimmt seinen Spaß gehabt da drin).<br />
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Mai<br />
Alles neu macht der Mai. -> Abwrackprämie weiterhin aktuell. Außerdem darf der Bundeshorst fünf weitere Jahren am Rande des Populismus mit seiner Pseudoeloquenz rumexperimentieren. (Gut, man hatte unterm Strich auch nur die Wahl zwischen Not un Elend wenn ihr mich fragt).  Viel Wichtiger, besonders für mich, ist der 150. Geburtstag von Sir Arthur Conan Doyle. Sherlock Holmes ROCKT! Danke Arthur! <br />
Während meine Schwester und ich am 7.Mai in die Leipziger Arena stürzen und uns mit &#8220;METALLI*fuckin`*CA&#8221; den ersten musikalischen Herzenswunsch 2009 erfüllen (schlanke 90 Tacken haben wir pro Karte hingelegt... und DAS WAR JEDEN CENT WERT!!!!!!!!), kündigt sich für Dezember Motörhead in Chemnitz an -> so früh habe ich wohl noch nie Karten gekauft! <br />
In Dettmold tobt derweil vom 11. - 23. Mai die Weltmeisterschaft im Sportkegeln! <br />
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Juni<br />
Europawahl! Gemessen an dem ganzen Bohei ringsherum hat man eigentlich nicht unbedingt den Eindruck, dass sich auch nur ansatzweise etwas geändert hat. Wer bei den Sitzungsterminen abwesend ist, scheint also auch egal zu sein. <br />
Außerdem geht der King of Pop von uns. Als viele, mich eingeschlossen, behauptet haben, dass er die angekündigten Comeback-Konzerte sowieso nicht durchsteht, hatten wir zwar Recht, es aber bestimmt nicht so gemeint wie es dann eintrat. Tragisch, ohne Zweifel. Der Tod einer medial gebeutelten Kunstfigur, an der rein optisch im Jahre 2009 nichts, aber auch gar nichts mehr an den genialen Musiker erinnerte, der uns in den 80ern &#8220;Thriller&#8221; oder &#8220;Bad&#8221; schenkte. Oder &#8220;Dangerous&#8221; Anfang der 90er... mein erstes selbst zusammengespartes Doppelvinyl... hach, ein Hammeralbum. Genau genommen sogar das letzte Große von ihm. Auch wenn Jackson der Wirklichkeit am Ende derart entrückt war, wie er es nunmal war, unterm Strich ist ein ganz Großer von uns gegangen. R.I.P. Michael! <br />
Einen eher seltsamen Tod fügte sich David Caradine zu, seines Zeichens Mr &#8220;Kung-Fu&#8221; und Bill persönlich. Ein Held des B-Movies starb bei autoerotischen Spielen im Kleiderschrank... mit Strick um den Hals in einem Hotel in Bangkok. Ohne es böse oder zynisch zu meinen: Irgendwie ein passender Abgang. Auch du: R.I.P. David Carradine!<br />
Ansonsten? *Licht aus mach* Nick Cave an The Bad Seeds in einer der schönsten Locations Live gesehen. In der Jungen Garde Dresden. Kleines, aber sehr feines Konzert, Cave in Hochform und die Version von &#8220;Stagger Lee&#8221; wird für immer hängen bleiben! Bis auf das Tageslicht passte an diesem 21.06.2009 einfach alles! <br />
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Juli<br />
Außer, dass wir 40 Jahre Mondlandung feierten, war eigentlich erstmal nicht viel los in der Welt. Finanzkrise und Abwrackprämie braucht man ja eh nicht großartig erwähnen. Aber sonst? Nee, irgendwie traf das Sommerloch dieses Jahr schon nen halben Monat früher ein. Auch so ein Zeichen von Krise, wenn ihr mich fragt. <br />
Ansonsten gab es am 24.07. Mit Emiliana Torrini die Nr. 2. Meiner last.fm - Charts zum absoluten Schnäppchenpreis in der beschaulichen Kulturarena Jena. Gemeinsam mit Schwester und Freundin, dem GVH mit der seinen und dem nervtötenden Teenievolk durchte man einen recht unterhaltsamen Abend verleben. Jungle Drum wurde vond er Emiliana zwar ordnungsgemäß in den Sand gesetzt, aber der Rest des Konzerts entschädigte für so einiges. Denkwürdiger &#8220;meißel-mich-in-Stein-Augenblick&#8221;: Der Regenbogen links neben der Bühne bei Sunny Road... PERFEKT!!!! <br />
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August (!!!!)<br />
Weltgeschehen? Scheiß` drauf! Pear Jam im Rotterdam und Berlin gesehen! Wishlist und Nothingman in Holland in bezaubernden Versionen gehört und in der Wuhlheide dann dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Eine Setlist zum Niederknien! Von &#8220;Nothing as it Seems&#8221; bis hin zum furiosen Finale mit &#8220;Sonic Reducer&#8221;, &#8220;Rockin In The Free World&#8221; und &#8220;Yellow Ledbetter&#8221; dazwischen solche Setlistträume wie &#8220;Bee girl&#8221; oder &#8220;Untitled/MFC&#8221;. &#8220;Alive&#8221; in der ultimativen Kilelrversion und ein &#8220;Betterman&#8221; zum Dahinschmelzen. Nee, besser gings nicht in diesem August! Jahresurlaub DELUXE! :-D<br />
Ansonsten: Finanzkrise!<br />
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September<br />
Der Onkel wird 29 und gönnt sich erstmal ne Konzertpause! Ansonsten lernen wir, dass in Afghanistan keineswegs Krieg geführt wird... sondern nur &#8220;kriegsähnliche Zustände&#8221; herrschen. Warum? Weil irgend ein Oberst präventiv mal zwei Tanklaster bombardieren ließ. Im Krieg zu verkraften, unter &#8220;kriegsähnlichen Zuständen&#8221; eine Affront! Ich wäre ja mal dankbar, wenn man die Differenz mal definieren könnte. Für mich persönlich macht das nämlich keinen allzu großen Unterschied. Wiedermal hat mMn keiner den Arsch in der Hose das Kind beim Namen zu nennen. Im Nachhinein betrachtet kann sowas noch drei bis vier Monate später für manche ein böses Erwachen nach sich ziehen.<br />
Ansonsten: Keine Konzerte (mal ein Monat Pause). Ach ja: Patrick Swayze stirbt nach langer Krankheit - und die Generation &#8220;Dirty Dancing&#8221; weint. <br />
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Oktober<br />
Der Herminator erklärt seinen Rücktritt... &#8220;Quelle&#8221; irgendwie auch! Wir alle, oder zumindest die Chinsen, feiern 60 Jahre China. Gut, geschichtlich ein etwas zweifelhaftes Weltbild, aber 60 Jahre Volksrepublik dürfens dann schon sein. <br />
Ansonsten verleire ich mein Handy am Tag meines Besuches beim &#8220;Mr. Moustache&#8221; persönlich und erhalte es einen tag später gegen eine Flasche russischen Sekt und fünf Euro im Kino zurück. (Kafkaesk, was?!? Stimmt aber! ;-)). Außerdem konnte ich nach einem qualitativ hochwertigen Konzertabend die Eagles of Death Metal mit Frontmann-Derwisch Jesse Hughes auf meiner Konzertliste abhaken. Großartig diese Typen!<br />
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November<br />
Ei, schon November! Neben dem großmopplig gefeierten Mauerfallsjubiläum (20 Jahre) sticht vor allem der Selbstmord Robert Enkes hervor. Traurig, neben Enkes Schicksal an sich, vor allem, dass 14 Tage später schon wieder Stadionausgänge besetzt und Busse beworfen werden, nur weils mal wieder nicht zum Sieg gelangt hat. Manche lernen es nie, dass das nur Fußball ist worum es hier geht! <br />
Ansonsten? Klar, RAMMSTEIN in Leipzig. Großartige Show, geiles Konzert! Jeder Zeit gerne wieder! Schade nur, dass ich für Chemnitz keine Karte bekommen habe. <br />
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Dezember<br />
Jo, in Echtzeit sind wir wieder hier wo alles im Januar begann. An dieser Tastatur, in diesem Zimmer! Der Schumi kommt zurück, toll, was?!? Mich läßt`s eher kalt, aber mal sehen was der alte Mann aus seinem Benz noch rauskitzeln kann. Ansonsten gings bei Motörhead in der Arena rund! Da ich den Bericht aber auf meinem Rechner zu Hause liegen habe (halb fertig), will ich hier nicht weiter vorgreifen. Weihnachten war schön, Syvester wirds hoffentlich auch. Hmm... das wars tatsächlich schon wieder, das Jahr! <br />
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2009 geht zu Ende und mit ihm die &#8220;Nuller-Jahre&#8221;, was meiner Meinung nach so ziemlich der dämlichste Neologismus der letzten Dekade ist! Für 2010 steht schon wieder so einiges an. Neben der Pearl Jam Tour im Juni / Juli auch auch eine Fußball WM nebst Winterolympiade. Na, warten wirs mal ab, was das Jahr bringen wird. Haltet alle die Ohren steif da draußen! :-) <br />
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Viele Grüße und einen guten Rutsch wünscht euch... <br />
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Der Onkel! <br />
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PS: Ein kleiner Nachschlag noch. Folgesde(s) wurde(n) 2009 geehrt:<br />
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-Der Braunbrustigel (Wildtier des Jahres)<br />
-Der Fenchel (Arzneipflanze des Jahres)<br />
-Der Gorilla... als nichts &#8220;des Jahres&#8221;, vielmehr war 2009 gleich &#8220;das Jahr des Gorillas&#8221;. <br />
-Abwrackprämie (Wort des Jahres)<br />
-Abwrackprämie (Unwort des Jahres... ) <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 22:56:26 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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<title>EIN LIED ÜBER ZENSUR -> Rammstein am 24.11.2009 in der Arena Leipzig</title>
<link>http://foxymorph.blogg.de/eintrag.php?id=153</link>
<description><![CDATA[<b>(Die Ärzte)</b><br />
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Zugegeben, ich war säumig in den letzten drei Wochen! Unentschuldbar ist sowas, gerade wenns um Konzertberichte geht. Da wir aber nicht auch den letzten Metern des Konzertjahres noch den guten Ruf ruinieren wollen, werden meine Tastatur und ich die Lücke jetzt gemeinsam zu schließen wissen. Los gehts mit dem 24.11.2009, an dem es uns in die unendlichen Weiten des Sachsenlandes hinaus verschlug. Ziel war mit der Arena in Leipzig eine gute, alte Bekannte. Tolle Halle, bislang eigentlich immer eine annehmbare Orga und die Konzerte waren obendrein auch immer ne feine Sache. Aus diesem Jahr kann ich da nur an Metallica im Mai erinnern... Hell Yeah! Jedenfalls gings per PKW aus Chemnitz heraus in die suburbane Wildnis, welche so zwischen Heimatstadt und Leipzig liegt. Da ich nicht fahren mußte, konnte schon im Auto das obligate Konzertbier eröffnet werden. An der Halle selbst angekommen waren wir zunächst etwas überrascht... Riesenschlange am Eingang! Nachdem wir uns zunächst brav eingereiht hatten und uns geflissentlich über so einen Heini amüsierten, der versuchte Dosenbier ans wartende Volk zu bringen, entschieden wir uns dann doch zum Vordrängeln. Also die Schlange ca 100 Meter nach vorn geeilt und uns dreist (ich gebs ja zu) direkt am Einlassgitter eingereiht. Neben dem Effekt der Zeitersparnis von mindestens 3 Minuten hatten wir auch das Glück, relativ unbedrängt an Merch- und Bierstand zu gelangen.  Dann erstmal in gewohnter Weise die Arena abgeschritten und sich an der überaus angenehmen gastronomischen Situation erfreut. Kurz vor Beginn nahmen wir dann unsere Plätze ein. Ich glaube, bei Rammstein-Konzerten muß man sich nicht wirklich für Sitzplätze entschuldigen, man kann vom Glück reden, wenn man überhaupt ne Karte bekommt. Also ab in die Plasteschale und die Vorband ertragen. Ertragen ist übrigens durchaus das richtige Stichwort... boah, waren die gruselig! &#8220;Combichrist&#8221; nannte sich dieses Konglomerat von hyperaktiven LSD - Gruftis, vom Klang her konnte man es bestenfalls als Hardcore-Techno mit Mandelentzündung beschreiben. Nee, das war nicht mein Fall. Außerdem ging mit der linke Trommler auf den Keks, der hatte den ganzen Auftritt über nix weiter zu tun, als auf seine Drums einzutreten, bis diese vom Drumkit fielen... dann kam ein hilfsbereiter Roadie und dübelte die Dinger während des Songs wieder an... dann latschte dieser Honk die nächste runter... und so weiter. Jedenfalls waren wir dann froh, also diese Truppe ihre Turntabels wieder einpackte und man sich getrost auf Rammstein vorbereiten konnte. Nach dem nächsten Bierchen, welche im Übrigen in schnieken Sammelbechern mit Motiv ausgegeben wurden, erlosch dann auch unter Jubelschreien endlich das Licht!!! Was nun folgt, wird (den Künstlern zu Ehren) im typischen Rammstein-Ductus geschildert: <br />
<br />
Mitten in die Finsterrrnis der Halle platzten plötzlich ein anschwellendes Drrröhnen und Hacken, was darrrin gipfelte, dass sich auf beiden Seiten der Bühne, in geschätzten 4 - 5 Meterrrn Höhe, die Gitarrrrristen mittels einer Axt durch eine stilisierte Wand arrrbeiteten. Am Ende standen die Beiden dann im gleißenden Licht und zwischen ihnen bahnte sich Meisterrr Lindeman mittels eines Schneidbrrrenners seinen Weg durch eine (ebenso imaginärrre) Stahlplatte. Qualm und grrrelles Gegenlicht ließen bestenfalls den seltsamen rrroten Federrrschmuck an seinem Hals errrkennen. Als dann die Musik einsetzte und sich mit &#8220;Rammlied&#8221; ein schon fast operrrnhaft - epochaler Konzerrrteinstieg ankündigte, rrriss`Lindemann den Mund auf und... leuchtete! Hammerrr, da hat wohl jemand mit LED`s gespielt! ;-) Jedenfalls ein netterrr Einstieg. Da machte es auch kaum einen Unterrrschied, dass die Setlist der Tour kaum varrriiert und der Ablauf somit songtechnisch nicht gerrrade vor Überraschungsmomenten strrrotzt, die Show und das Ganze Drrrumherrrum entschädigen allemal dafür. Jedenfalls wurde dann, als man sich so richtig eingerrrockt hatte und das gerollte &#8220;Rrrrrr&#8221; dem Till flüssig von den Lippen ging, errrstmal orrrdnungsgemäß nachgelegt. Mit &#8220;B*******&#8221; und vor allem &#8220;Waidmans Heil&#8221; (mMn der Beste Song der neuen Platte) brrrachte man die Arena errrstmal zum kochen. Die eine oder anderrre rrrecht grrroßzügig eingesetzte Pyrrrotechnik-Einlage gab dem Ganzen dann noch die gewisse Würrrze. Berrreits zu diesem Zeitpunkt hatten die Jungs die Halle für sich gewonnen. (Wenngleich das Innenrrraumpublikum ab Mitte der Halle seltsam bewegungsarm agierrrte wenn ihr mich frrragt.) Laut warrren wirrr hingegen auf jeden Fall. Als dann mit &#8220;Keine Lust&#8221; und &#8220;Weißes Fleisch&#8221; auch noch zwei Stücke hinterherrr gehämmerrrt wurrrden, die getrrrost als Klassikerrr bezeichnet werrrden können, hatte man auch die Nostalgikerfrrraktion am Schlafittchen gepackt. Schöner Rrrefrrrain- Dialog bei &#8220;Keine Lust&#8221; übrrrigens. Bei &#8220;Weißes Fleisch&#8221; wurrrden dann die Pyrrros schon mal warrrmgeglüht. Ihr Einsatz sollte dann im folgenden &#8220;Feuer Frei&#8221; naturrrgemäß verstärrrkt geforrrdert sein. Es ist schon beeindrrruckend, was diese Kerrrle da mittels Pyrrrotechnik, Krrreativität und nerrr Menge grrrenzwerrrtigem Humor so für eine Show auf die Bühne zauberrrn. Alleine dafür lohnte sich der Besuch schon. Vom Knallerrr bis zum Flammenwerrrferrr kam nahezu alles zum Einsatz, was krrracht, blitzt, brrrennt oder stinkt... am Besten natürrrlich alles gleichzeitig. Außerdem wandelte sich die Bühnendeko währrrend des Konzerrrts forrrtlaufend, Beleuchtung noch geschickt eingesetzt und das viel zitierrrte &#8220;große Tennis&#8221; war umgesetzt. <br />
Nach diesem rrrecht enerrrgiegeladenen Anfangsblock gings dann als nächstes zu den etwas leiserrren Tönen über. Mit &#8220;Wiener Blut&#8221; stieg man dann in, sagen wir mal &#8220;das krrränkste, nicht zensierrrte Stück der LIFAD&#8221; ein. Eine RRRICHTIG FINSTERRRE Liveverrrsion obendrrrein. Was der Lindemann alleine mit seiner Stimme an Atmosphärrre schafft, ist nahezu unglaublich. Ausgetobt hatten sich die Herrrrren dann wieder an der Deko: die über die gesamte Bühne verteilten Puppen, die an Strrricken von der Decke hingen, ließ man gegen Ende des Liedes nacheinanderrr explodierrren... . Grrrenzwertig? Vielleicht, aber alles Andere wäre auch eine Überrrrraschung gewesen. Danach wurrrde es mal so rrrichtig &#8220;schön&#8221;, mit &#8220;Frühling in Paris&#8221; gabs ein tolles Ballädchen. Hier würrrde ich, in Kombination mit &#8220;Wiener Blut&#8221;, den Begriff &#8220;Highlight&#8221; des Konzerrrts setzen. <br />
Beim anschließend folgenden &#8220;Ich tu Dir weh&#8221; moderrrierte Till mal kurz die berrreits angedeutete Zensurrr(sula) an, welche es Rammstein leider auch verrrbietet, dieses Lied auf deutschem Boden zum Besten zu geben. Also gabs das Ganze mit Kuscheltierrr-Text. Die krrritischen Passagen wurden dann vom verkommenen, zivil ungehorrrsamen Publikum übernommen. Macht man doch nicht *fg*. Beim anschließenden &#8220;Liebe ist für alle da&#8221; konnte man sich mal zurrrück lehnen und durrrchatmen. Was auch dringend nötig war, sollte doch  anschließend doch &#8220;Benzin&#8221; durch die Arena  hämmern. YES! Ein inhaltlich total sinnfrrreierrr Song (es geht im Wesentlichen um... Benzin eben), aber genial trrreibend und Live die rrreinste Wucht! Übrrrigens: Seit &#8220;Ich tu Dir Weh&#8221;, wo errr als symbolischerrr Zensorrr im Schmelztiegel eingeäscherrrt wurrrde, latschte Keyboarrrderrr Flake unentwegt auf einem sich drrrehenden Laufband vor seinem Instrrrument rrrum. Dazu kam noch jenerrr kafkaeske Disko-Glitzerrrkugel-Ganzkörperanzug in dem errr das tat. Sockenschuß! ;-)  <br />
Nach &#8220;Benzin&#8221; kam man dann zu &#8220;Links 2 3 4 &#8220; geschlossen im Stechschritt auf die Bühne marrrschiert um dann in eine nette Verrrsion von Du Hast überrrzugehen. Da rrrockte die Arrrena dann so rrrichtig. <br />
Zum Abschluss des Hauptteils folgte nun noch der showtechnischen Höhepunkt, wenn ihrrr mich frrragt. &#8220;Pussy&#8221; wurrrde... na nennen wirrr es mal &#8220;darrrgeboten&#8221;! Till Lindemann trrrällerte den Song zunächst hinterrr einem Mikrrrofon&#8221;ständerrr&#8221;, welcherrr mit einem Halbkrrreis rrrosa Dildos verrrzierrrt warrr, bevorrr errr dann eine gigantische Penis-Kanone die Bühne entlang schob und die errrsten Rrreihen einschäumte. *LOL* Rrriesen Show! <br />
Nach derrr nun folgenden Pause wurrrde die Halle zu &#8220;Sonne&#8221; zunächst in warrrmes, grrrellgelbes Licht getaucht. Als dann die errrsten Töne von &#8220;Haifisch&#8221; errrklangen sah man im Hintergrrrund schon, wie das Schlauchboot prrräparrriert wurde. Der &#8220;Glitzergnom&#8221; entstieg dem Laufband und schipperte selig überrr den Innenrrraum währrrend seine Bandkollegen den Beat zu Haifisch am Leben hielten. Berrreitwillig schob man das Schlauchboot nach entsprrrechenderrr Geste wieder gen Bühne. Eine Verrrneigung später brrrachte man dieses rrrecht eigenwillige &#8220;Mackie Messer&#8221; - Cover beeindrrruckend zu Ende. Warrr ja nurrr eine Frrrage der Zeit, wann Rammstein die Drrreigroschenoperrr allgemein, und das Morrritat im speziellen für sich entdecken. ;-) Als letzterrr Song des errrsten Zugabenblocks bekam man dann noch &#8220;Ich Will&#8221; mit orrrdentlichem Showprrrogramm geboten. Darrrüber Hinaus noch in einerrr Dialog-Verrrsion mit dem Publikum. Schönerrr Abschluss... dachte man! Denn die Kerls betraten die Bühne nochmals und verrrabschiedeten sich mit &#8220;Engel&#8221; nochmal standesgemäß. Alleine die brrrennenden, überrrdimensionalen Flügel, die man Till umgeschnallt hatte waren beeindrrruckend. Dann noch der gewohnt grrrollig vorrrgetrrragene Song mit sanftem, ja schon fast deprrressivem Ausklang (Till - Kopf hängend - schlurrrft hinterrr die Bühne). Jo, passenderrr, rrrunderrr Abschluss! <br />
<br />
Also Fazit könnten man wohl sagen, dass das Konzert jeden Cent wert war. Ich war noch nie bei einer derart durchinszenierten, geplanten und perfekt abgestimmten Show. Zumal das dennoch nicht kasprig und überladen wirkte. Das Ding ging schon eher in Richtung &#8220;Theater - Noire&#8221; Finster inszeniertes Story-Telling mit einem ansehnlichen Budget für allerlei Brennbares. Das Ergebnis ist einfach nur beeindruckend und pure Unterhaltung. Auch wenn die Jungs (gelinde gesagt) &#8220;polarisieren&#8221;, eigentlich sollte dieses Spektakel Pflichtprogramm für jeden Rocker sein. Alleine der Moment, wenn auf der Bühne eine Flammenfontäne in die Höhe Schießt und man Bruchteile von Sekunden später von einer Wand auf Hitze getroffen wird... Hammer!  Am Ende bleibts aber ner Geschmackssache, mir jedenfalls hat das vorzüglich gemundet! :-) <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 21:05:26 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>GONNA SEE MY FRIEND</title>
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<description><![CDATA[(Pearl Jam)<br />
<br />
Man mag`s ja kaum glauben, was sich heute ereignete. Aber am 30.Juni ist der Onkel verhindert, denn: WEITER GEHT DIE WILDE HATZ!<br />
<br />
 "Pearl Jam announced today that they will play a series of select European festival and headlining tour dates in June and July of 2010. The band's European dates kick off in Dublin, Ireland at the 02 Arena and close at the Optimus Alive Festival in Lisbon, Portugal.<br />
<br />
<br />
PEARL JAM EUROPE 2010<br />
  <br />
<b>DATE             CITY </b>                     <br />
22-June *        Dublin, Ireland            <br />
23-June *        Belfast, Ireland            <br />
25-June          London, England        <br />
27-June          TBD                              <br />
<b>30-June  *       Berlin, Germany</b>        <br />
1-July           TBD                             <br />
3-July           Arras, France                <br />
4-July           Werchter, Belgium    <br />
6-July           TBD    <br />
9-July           TBD                             <br />
10-July          Oeiras, Portugal           <br />
"<br />
<br />
Die Sterneln kennzeichnen die bisher bekannten "richtigen" Konzerte, der Rest sind Festivals. Berlin ist selbstredend `ne Pflichtübung, hoffentlich kommt noch ein "ToBeDated" dazu, was man mitnehmen kann! Es darf spekuliert werden... ansonsten merke ich emotionslos und gewohnt trocken - unterkühlt folgendes an:<br />
<br />
WOOOOOHOOOOOOOO!!!! Wuhlheide, ich komme! :-D <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 21:34:41 +0100</pubDate>
<dc:creator>Suomieven</dc:creator>
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</channel>
</rss>
